Wir leben in einer bereits gebauten Umwelt mit Gesetzen, Regeln, Normen und Wertvorstellungen, die sich über Jahrzehnte etabliert haben. Diese gebaute Umwelt muss die Kriterien hervorbringen, durch die sie sich selbst verändern soll [1 (min 4:15–4:22)]. Im Nachhaltigkeitsdiskurs steht, wie so oft in Praxis und Forschung, meist der Mensch im Vordergrund, was nicht grundsätzlich falsch, aber für tiefgreifende Veränderungs- und Transformationsprozesse unzureichend ist. Die Materialien als menschengemacht, als allein passive Mitspieler im Nachhaltigkeitsprozess zu betrachten, hieße, wichtige Erkenntnisse für zukünftige Veränderungen auszuklammern. Denn auch in der Forschung selbst werden Materialitäten, sei es in Form von Technologien oder Materialien (Rohstoffe, Produkte etc.), stets ausgeklammert oder lediglich zum Gegenstand bezüglich eines bestimmten Orts, der Zeit oder eines organisatorischen Umstands [2, S. 454].

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Zirkuläres Bauen – fünf Grundpfeiler für die nachhaltige Transformation
von Tabea Bongert · 19. April 2024
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